Von schlechten Antennen, kleinen Leistungen und großartigen Betriebsarten

Ein Beitrag von Michael, DK6AC




Im Herbst und im Winter spielt man ja gerne mal wieder zu Hause mit der Station.

Meine Antennensituation war lange Zeit sehr eingeschränkt, und ich hatte nur einen auf Holzständerbalken gewickelten, abgewinkelten „Tarn-Dipol“, zur Verfügung. Selbst aus einem Meter Entfernung war dieser kaum als Antenne zu erkennen.

SSB-Verbindungen waren damit natürlich nur mit großen Einschränkungen möglich, selbst wenn ich die Dipolenden mit den Dachrinnen verlängert habe.

Die bei meinem Wiedereinstieg in den Amateurfunk neu aufgekommenen digitalen Betriebsarten WSPR und JT65 boten – bei aller Unpersönlichkeit dieser Verbindungen – immerhin die Chance, überhaupt solche zu bekommen.

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Was lange währt, wird endlich gut – DB0VW goes digital

Alles begann im Jahr 2019 mit einer Idee. DMR hielt bei immer mehr Relais Einzug und einige OMs im OV stellten sich die Frage, ob man DB0VW nicht auch dafür ertüchtigen könnte. Erste Gedanken für eine Anbindung an das Brandmeister Netz wurden ausgetauscht und die Planungen begonnen, bis das überraschende Ende von DB0VW am aktuellen Standort schneller zuschlug, als alle vorhergesehen hatten [Link].

Das Aufbauteam vor dem zweiten Lockdown
Das Aufbauteam Marc DK4KM, Martin DK1MJ, Jörn Uwe DL6GU und Christian DG7CWF bei einem der ersten Treffen vor dem zweiten Lockdown.

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Mini-Fieldday unter Corona-Bedingungen

Der Martin (DL5MB) und ich, Peter (DL4ABB) sind die beiden neuen OV H24 Mitglieder. Wir sind von H46 hier her gewechselt. Heute haben wir, zusammen mit Andreas (DM6AT), eine spontane Funkaktivität gestartet. Zu viele Antennen blieben liegen und warteten auf einen ersten Test. RP Antennen für alle Lebenslagen. Meine Antennen sind leistungsstarke Leichtgewichte. Gut  für unterwegs oder auch für den Rucksack. „Mini-Fieldday unter Corona-Bedingungen“ weiterlesen

Zur Kalibrierung in Baunatal

Jeder Funkamateur kennt sie – fast keiner mag sie – die „Anzeige seiner ortsfesten Amateurfunkanlage gemäß BEMFV“. Für die längeren Kurzwellenbänder sind die mit dem Programm Watt 32 errechneten Sicherheitsabstände oftmals nicht anwendbar, da sie im reaktiven Nachfeld der Antenne liegen, und die Abstände zu Nachbargrundstücken zu gering sind. Die Bestimmung der maximal erlaubten Sendeleistungen zur Einhaltung der EMVU-Personenschutzgrenzwerte erfolgt dann idealerweise durch Messung der Feldstärken um die Antennen herum und zwar getrennt für die elektrische und magnetische Komponente des Elektromagnetischen Feldes.

Der DARC e. V. Distrikt Niedersachsen verfügt über solch ein kalibriertes Messgerät für E- und H-Feldmessungen, ein EMR-200 der Fa. Narda. Vertrauenswürdige Messungen kann man mit einem solchen Messgerät allerdings nur dann durchführen, wenn es regelmäßig in einem entsprechend ausgestatteten Labor fachmännisch kalibriert wird.
Solch ein gut ausgestattetes Kalibrierlabor befindet sich in den Räumen der DARC-Geschäftstelle in Baunatal. Ich bin selbst nach Baunatal gefahren, um an einer solchen Kalibriermessung, die Dieter – DK2NO vom EMV-Referat durchführt, teilzunehmen und etwas zu unterstützen. Mit dabei hatte ich die Distrikt-H-Feldsonde, die zuletzt bei uns im Ortsverband häufiger im Einsatz war.

Messkoffer mit E- und H-Feldsonde der Fa. Narda

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OV H24-Relais DB0VW wieder QRV!

Am 29.09.2019 hatte ich hier bekanntgeben müssen, dass das Wolfsburger 70 cm-Relais DB0VW vorübergehend QRT ist. Das kam damals etwas plötzlich und ohne Vorwarnung, weil eine der Mobilfunkfirmen beim Abbau ihrer Einrichtungen auf dem alten Relais-Standort „Don Camillo“ aus Versehen auch die Energieversorgung von DB0VW gekappt hatte. Nun hat es also fast 10 Monate gedauert, bis unser OV-Relais am neuen Standort wieder in der Luft ist. Was ist in dieser Zeit geschehen und was ist in Zukunft geplant?

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Ein Transverter für QO-100 aus AMSAT-DL-Baugruppen

Ein Beitrag von Peter, DJ7GP




Für den Betrieb über den geostationären Satelliten QO-100 (Qatar OSCAR-100) gibt es (bis jetzt) keine Plug and Play Lösung. Wer also über diesen Satelliten in einem der Schmalbandmodi (SSB, CW, SSTV usw.) oder im Breitbandmodus (DATV) QRV werden möchte, kommt nicht umhin, selbst Hand anzulegen.

Wie ich schon in einem der früheren Beiträge erwähnte, gibt es von der AMSAT-DL sehr interessante Baugruppen für den Up-Link bei 2,4 GHz und den Down-Link bei 10 GHz. Diese Baugruppen sind fertig mit SMD Bauteilen bestückt, lediglich die Anschlußbuchsen müssen noch montiert und das Ganze in passende Weißblechgehäuse eingebaut werden. Das sollte eigentlich jedem gelingen, der nicht gerade zwei linke Hände hat. Man muss es dann ja nicht in ein solch kleines Gehäuse zwängen, wie ich es hier getan habe.

Detallierte Informationen zu den genannten Baugruppen findet man auf der Webseite der AMSAT-DL (https://amsat-dl.org/).

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Ein Yaesu FT-736R erwacht zu neuem Leben – Teil 1: Die Reparatur

Ein Beitrag von Peter, DJ7GP




Als Basis für die QO-100 Station bei DL0VW in Fallersleben habe ich dem OV meinen guten alten VHF/UHF Allmode Tranceiver FT-736R vermacht. Der bietet die Möglichkeit in die Einbauräume der nicht benötigten 6 m- und 23 cm-Module die 2,4 GHz Up- und 10 GHz Downkonverter für den Betrieb über den geostationären Satelliten QO-100 einzubauen.

VHF-UHF-SHF-Transceiver FT-736R aus den 1990er Jahren

Was sich hier so anhört als sei es „mir nichts, dir nichts“ getan, hat doch einiges an (Vor-) Arbeit erfordert. Zunächst musste der FT-736R wieder zum Leben erweckt werden.

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Trotz Corona-Lockdown: Feldstärkemessungen und -berechnungen an Antennen

Nein, Corona hat uns nicht voll im Griff. Im Gegenteil, die Zeit der Separierung in den vergangenen Wochen haben z. B. einige OMs im OV-Wolfsburg dafür genutzt, die Selbsterklärung zur Einhaltung des Personenschutzes ihrer Amateurfunkanlagen zu erstellen oder zu überarbeiten. Und irgendwie landen die hierbei entstehenden Fragen der OMs – ob ich will oder nicht – immer wieder bei mir. Meistens kann ich helfen und häufig gibt’s dabei auch neue, interessante Erkenntnisse.
Es folgen drei Erfahrungsberichte:

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Notfunk Wolfsburg (NFEG) H24 – Update

Wisst ihr was Spaß macht? .. Richtig. Wenn man gemeinsam Amateurfunk macht!

Die Notfunkgruppe Wolfsburg (NotFunkEinsatzGruppe, NFEG WOB) hat sich heute in den Räumen der Stadt Wolfsburg eingefunden, um die besprochene Technik (Notfunkkoffer) zusammenzubauen. Wer sich über den aktuellen Stand informieren möchte, Martin DK1MJ hat eine sehr schöne Präsentation vorbereitet:

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