Nachwuchsausbildung Klasse A – Update

Wie häufig bei den Ausbildungskursen für die Fortgeschrittenen-Klasse A zu beobachten, gehen die Kandidaten zu sehr unterschiedlichen Zeiten zur Prüfung. Während einige Teilnehmer sich bereits nach der ersten Lehrgangshälfte getraut hatten, musste der letzte Kandidat diesmal nach Kursende erst noch für die Einsteiger-Disziplinen Betriebstechnik und Gesetzeskunde ertüchtigt werden. – Wir hatten also noch ein paar Extra-Abende “im kleinen Kreis” drangehängt ….

Inzwischen haben alle Kandidaten, die sich in Göttingen zur Prüfung vorgestellt hatten, ihre A-Lizenz in der Tasche:

Andreas, ex DO3AHW ist jetzt DL3AHW.
Heike, ex DO1HAL ist jetzt DJ8UHU.
Thomas, ex DO6BB ist jetzt DK5TM.
Uwe, ex DO1UE ist jetzt DM5UE.
Eike, hat im Erstanlauf gleich die Klasse A bestanden und DK9ME bekommen.
Norbert, Newcomer, nimmt sich noch etwas Zeit und ist bereits für den nächsten Klasse E-Kurs im November angemeldet.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern und viel Freude auf den Amateurfunkbändern!

Teilnehmer am Klasse A-Kurs – ausnahmesweise alle mal präsent und vor Ort, v. r. n. l.: Andreas – DL3AHW, Norbert – SWL, Uwe – DM5UE, Heike – DJ8UHU, Thomas – DK5TM, Christian – DM7EE, Eike – DK9ME

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Eindrücke vom Besuch der AREB in Dresden

Amateurfunktreffen und -flohmärkte sind in den letzten anderthalb Jahren aus bekannten Gründen leider etwas zu kurz gekommen. Die Amateurfunk-, Radio- und Elektronikbörse (AREB) in Dresden war jetzt eine der ersten Gelegenheiten mal wieder an einem solchen Treffen teilzunehmen. Ich war nicht der einzige Wolfsburger, der die 300 Km Anreise auf sich genommen hatte, vor Ort traf ich Jürgen, DF3OL und Holger, DK1FY.

Vom Fritter-Detektor über komplette Uralt-Radios, Ersatzteilen bis hin zur Pappumhüllung für die damals üblichen Anodenbatterien – auf der AREB hat man gute Chancen, Originalteile zu bekommen.

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Endlich wieder Amateurfunkprüfungen!

Unser letzter VHS-Ausbildungskurs hatte bereits im März geendet und natürlich wollten die Kandidaten zeitnah die Prüfung zum Amateurfunkzeugnis ablegen. Diesen Plänen hatte die mittlerweile abflauende Corona-Welle einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Seitens der Bundesnetzagentur BNetzA wurden alle Prüfungen in Deutschland bis auf Weiteres eingestellt. Diese Woche war es nun endlich soweit. In Göttingen gab es gleich zwei Prüfungstermine, am Mittwoch und am Donnerstag. Die ersten sechs Kandidaten haben erfolgreich ihre Prüfung ablegen können und sind nun stolze Inhaber einer Amateurfunk-Zulassung.

Neue Rufzeichen im OV-Wolfsburg, v. l. n. r.: Florian – DL1MRV, Thomas – DO6BB, Roy – DM4ET, Andreas – DO3AHW

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Von schlechten Antennen, kleinen Leistungen und großartigen Betriebsarten

Ein Beitrag von Michael, DK6AC




Im Herbst und im Winter spielt man ja gerne mal wieder zu Hause mit der Station.

Meine Antennensituation war lange Zeit sehr eingeschränkt, und ich hatte nur einen auf Holzständerbalken gewickelten, abgewinkelten “Tarn-Dipol”, zur Verfügung. Selbst aus einem Meter Entfernung war dieser kaum als Antenne zu erkennen.

SSB-Verbindungen waren damit natürlich nur mit großen Einschränkungen möglich, selbst wenn ich die Dipolenden mit den Dachrinnen verlängert habe.

Die bei meinem Wiedereinstieg in den Amateurfunk neu aufgekommenen digitalen Betriebsarten WSPR und JT65 boten – bei aller Unpersönlichkeit dieser Verbindungen – immerhin die Chance, überhaupt solche zu bekommen.

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Wir trauern um Tom, ZS2BBG / DF1OC

Mit großer Bestürzung haben wir vom plötzlichen Tod unseres langjährigen Funkfreundes Dr. Thomas Wilm erfahren.

Tom, wie er unter uns Funkamateuren hieß, hatte Mitte der 70er Jahre seine Amateurfunklizenz erworben und hat sich in den Folgejahren aktiv in unseren Ortsverband eingebracht. Ich erinnere mich an etliche schöne Fielddays in Grafhorst und am Elbe-Seitenkanal, Fahrten zur Ham-Radio an den Bodensee und an allerlei Aktivitäten rund um den Wasserturm Fallersleben, die wir damals als Jugendgruppe im OV-Wolfsburg gemeinsam erleben durften. Ein weiteres Steckenpferd war für Tom das Funken aus dem Ausland, wofür man zur damaligen Zeit noch eine Gastlizenz erwerben musste.

Als es Tom Mitte der 90er Jahre beruflich nach Südafrika verschlug, hat er in weiser Vorausschau gleich ein Haus auf dem höchsten Berg in Port Elizabeth bezogen und war lange Jahre regelmäßig unter seinem südafrikanischen Call ZS2BBG auf den Kurzwellenbändern aktiv. Verbindungen nach Europa waren mit 100 Watt und 4-Element-Yagi fast immer möglich. Tom hatte viele Kurzwellen-QSOs mit seinen Funkfreunden im OV-Wolfsburg. Die Reparatur der irgendwann von einem starken Sturm heruntergerissenen Antenne wurde wegen anderer Prioritäten leider immer wieder aufgeschoben. Ein neuer Opti-Beam lag schon längere Zeit in seiner Garage bereit und ein befreundeter OM hatte ihm kürzlich extra noch einem neuen Antennenrotor aus Deutschland mitgebracht.

Sein deutsches Rufzeichen, DF1OC, hatte Tom behalten, und auch unserem DARC e. V. Ortsverband Wolfsburg ist er bis zuletzt treu geblieben.

Wir sind sehr traurig.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen.

Christian, DM7EE

Zum 50. OV-Geburtstag, hatte Tom einen ansprechenden Beitrag über seine Amateurfunk-Aktivitäten in Südafrika beigesteuert. Auf dem Bild hält er einen uralten AM-Sender aus den Anfangszeiten des OV-Wolfsburg in den Händen, der schließlich bei ihm in Port Elizabeth gelandet war

Zur Kalibrierung in Baunatal

Jeder Funkamateur kennt sie – fast keiner mag sie – die „Anzeige seiner ortsfesten Amateurfunkanlage gemäß BEMFV“. Für die längeren Kurzwellenbänder sind die mit dem Programm Watt 32 errechneten Sicherheitsabstände oftmals nicht anwendbar, da sie im reaktiven Nachfeld der Antenne liegen, und die Abstände zu Nachbargrundstücken zu gering sind. Die Bestimmung der maximal erlaubten Sendeleistungen zur Einhaltung der EMVU-Personenschutzgrenzwerte erfolgt dann idealerweise durch Messung der Feldstärken um die Antennen herum und zwar getrennt für die elektrische und magnetische Komponente des Elektromagnetischen Feldes.

Der DARC e. V. Distrikt Niedersachsen verfügt über solch ein kalibriertes Messgerät für E- und H-Feldmessungen, ein EMR-200 der Fa. Narda. Vertrauenswürdige Messungen kann man mit einem solchen Messgerät allerdings nur dann durchführen, wenn es regelmäßig in einem entsprechend ausgestatteten Labor fachmännisch kalibriert wird.
Solch ein gut ausgestattetes Kalibrierlabor befindet sich in den Räumen der DARC-Geschäftstelle in Baunatal. Ich bin selbst nach Baunatal gefahren, um an einer solchen Kalibriermessung, die Dieter – DK2NO vom EMV-Referat durchführt, teilzunehmen und etwas zu unterstützen. Mit dabei hatte ich die Distrikt-H-Feldsonde, die zuletzt bei uns im Ortsverband häufiger im Einsatz war.

Messkoffer mit E- und H-Feldsonde der Fa. Narda

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Ein Transverter für QO-100 aus AMSAT-DL-Baugruppen

Ein Beitrag von Peter, DJ7GP




Für den Betrieb über den geostationären Satelliten QO-100 (Qatar OSCAR-100) gibt es (bis jetzt) keine Plug and Play Lösung. Wer also über diesen Satelliten in einem der Schmalbandmodi (SSB, CW, SSTV usw.) oder im Breitbandmodus (DATV) QRV werden möchte, kommt nicht umhin, selbst Hand anzulegen.

Wie ich schon in einem der früheren Beiträge erwähnte, gibt es von der AMSAT-DL sehr interessante Baugruppen für den Up-Link bei 2,4 GHz und den Down-Link bei 10 GHz. Diese Baugruppen sind fertig mit SMD Bauteilen bestückt, lediglich die Anschlußbuchsen müssen noch montiert und das Ganze in passende Weißblechgehäuse eingebaut werden. Das sollte eigentlich jedem gelingen, der nicht gerade zwei linke Hände hat. Man muss es dann ja nicht in ein solch kleines Gehäuse zwängen, wie ich es hier getan habe.

Detallierte Informationen zu den genannten Baugruppen findet man auf der Webseite der AMSAT-DL (https://amsat-dl.org/).

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Ein Yaesu FT-736R erwacht zu neuem Leben – Teil 2: Der Umbau auf QO-100

Ein Beitrag von Peter, DJ7GP




Für den Funkbetrieb über den geostationären Satelliten QO-100 (Qatar Oscar-100) – hier soll nur der Schmalbandbetrieb betrachtet werden – ist ein Sender für 2,4 GHz für den Up-Link und ein Empfänger für 10 GHz für den Down-Link erforderlich. …und natürlich (eine) geeignete Antenne(n).

Solche Gerätschaften sind nicht „von der Stange“ erhältlich. Wie man solch eine Station aufbauen kann, habe ich in diversen Veröffentlichungen beschrieben. Inzwischen bieten verschiedene Kleinserienhersteller betriebsfertige Module und auch Bausätze an. Eine interessante Lösung kommt dabei von der AMSAT-DL (https://shop.amsat-dl.org/).

Wenn man diese Module miteinander verbindet, ist man schnell auf QO-100 QRV. Aber solch ein wilder Drahtverhau ist ja nun wirklich nichts für eine Clubstation!

Dafür haben wir folgende Lösung realisiert:

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Ein Yaesu FT-736R erwacht zu neuem Leben – Teil 1: Die Reparatur

Ein Beitrag von Peter, DJ7GP




Als Basis für die QO-100 Station bei DL0VW in Fallersleben habe ich dem OV meinen guten alten VHF/UHF Allmode Tranceiver FT-736R vermacht. Der bietet die Möglichkeit in die Einbauräume der nicht benötigten 6 m- und 23 cm-Module die 2,4 GHz Up- und 10 GHz Downkonverter für den Betrieb über den geostationären Satelliten QO-100 einzubauen.

VHF-UHF-SHF-Transceiver FT-736R aus den 1990er Jahren

Was sich hier so anhört als sei es „mir nichts, dir nichts“ getan, hat doch einiges an (Vor-) Arbeit erfordert. Zunächst musste der FT-736R wieder zum Leben erweckt werden.

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Fünf neue Rufzeichen in der Luft – Glückwunsch zum bestandenen Prüfung!

Nachdem ein Kandidat bereits im Februar “vorgeprescht” war, und gleich im ersten Anlauf die Prüfung für die Klasse A bestanden hat, haben am 1. Juli vier weitere Kandidaten des vergangenen Kurses an der VHS-Wolfsburg erfolgreich ihre Prüfung zum Amateurfunkzeugnis der Klasse E abgelegt.

Eigentlich sollte die Prüfung bereits Anfang April stattfinden. Durch die derzeitige Corona-Situation waren jedoch seitens der Bundesnetzagentur BNetzA alle Prüfungstermine bis auf weiteres abgesagt worden. Erst vor wenigen Tagen wurde der Prüfungsbetrieb wieder aufgenommen. Diese Prüfung fand auch nicht, wie üblich, in Hannover, sondern in Göttingen statt. Eine lange Geduldsprobe für die Kandidaten, die ihr Prüfungswissen erstmal auf unbstimmte Zeit “konservieren” mussten und nun mit drei Monaten Verspätung antreten durften ….

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