Projektwoche der Realschule Calberlah mit Unterstützung von H24
Wie funktioniert Amateurfunk? Und wie findet man im Wald einen versteckten Sender? Diesen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 während ihrer Projektwoche der Realschule Calberlah gemeinsam mit dem H24 Wolfsburg nach. Das Programm war an die Agenda 2030 angelehnt und verband praktisches Lernen mit Technik, Teamarbeit und Völkerverständigung.
Mit Geduld und ruhiger Hand entsteht der eigene Morse-Oszillator.
Am ersten Tag wurde gelötet: Die Jugendlichen bauten einen Morse-Oszillator und setzten ihre eigenen Schaltungen zusammen. Am dritten Projekttag ergänzten sie den Oszillator um eine einfache Morsetaste. So konnten sie direkt ausprobieren, wie sich kurze und lange Töne zu Morsezeichen verbinden lassen.
„Als der erste Ton kam, wusste ich: Das funktioniert wirklich!“ (Kenneth)
Der zweite Tag führte die Gruppe in den Wald. Beim Amateurfunkpeilen – auch „Fuchsjagd“ genannt – suchten die Jugendlichen mit Peilempfängern nach versteckten Sendern. Genaues Hinhören, Geduld und Zusammenarbeit waren gefragt. Die Jonaten aka Jonas und Jonas erwiesen sich dabei als echte Naturtalente. Sie fanden alle 5 Sender in kurzer Zeit. Spaß am gemeinsamen Suchen hatten aber alle.

Beim Funkpeilen kommt es auf gute Ohren, Orientierung und Teamarbeit an.
„Man muss sich richtig konzentrieren und dem Signal folgen. Wenn man den Sender findet, ist das ein gutes Gefühl!“ (Jonas)
Am dritten Tag besuchte die Gruppe den H24. Dort bekamen die Jugendlichen Einblicke in die Funkstation und beschäftigten sich mit Kurzwelle sowie dem Satellitenfunk über QO-100. Besonders gut kam der Morsekurs an: Die neuen Zeichen wurden gleich ausprobiert – auch mit den selbst gelöteten Oszillatoren.

Bei H24 konnten die Jugendlichen Funktechnik direkt an der Station kennenlernen.

Kurzwelle macht Funkverbindungen über große Entfernungen sichtbar.

„Morsen hat mir am meisten Spaß gemacht. Es ist cool, mit Tönen Nachrichten zu schicken.“ (Mia)
Organisiert wurde die Projektwoche von Steffen, DM1SX:
„Amateurfunk verbindet Technik mit Begegnungen über große Entfernungen. Besonders schön war, dass die Jugendlichen selbst bauen, ausprobieren und gemeinsam Neues entdecken konnten.“

Am letzten Projekttag präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Erlebnisse und Ergebnisse in der Schule.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer des H24, die die Projekttage vorbereitet, begleitet und möglich gemacht haben.






