Rundspruch & Notfunk? Gehört zusammen!

Das Tolle am Amateurfunk ist die Unabhängigkeit von Infrastrukturen. Dazu zählt auch die Stromversorgung.

Wir Funkamateure und direkt der Ortsverband H24 fühlen uns dem Notfunk verpflichtet und wollen die Rundsprüche zukünftig unabhängig vom öffentlichen Stromnetz verlesen.

Macht mit! Hört und bestätigt die Rundsprüche wenn möglich unabhängig vom Netzstrom! Das kann ein Handfunkgerät mit eingebautem Akkumulator sein, die mobile Station im Kraftfahrzeug oder die batteriebetriebene Feststation zu Hause!

Rundsprüche sind sehr wichtig, damit halten wir regelmäßig unsere Technik in Ordnung und pflegen soziale Kontakte untereinander. Bitte, macht nach Möglichkeit mit!

Beim Bestätigen des Rundspruchs einfach das Wort „notstromversorgt“ hinzufügen.

H24 Mitglieder haben die Möglichkeit über unseren Ortsverband hochwertige AGM Akkumulatoren (35 Ah) für Notfunkzwecke zu bekommen. Voraussetzung ist, neben der Bereitschaft im Notfunk mitzumachen, ein geeignetes Ladegerät und die richtige Lagerung der Akkumulatoren. Ein geeignetes AGM Ladegerät ist z.B. das CTEK MXS 5.0 für ca. 70€, welches auf eigene Kosten besorgt werden muss.

Jeden Freitag um 19:00 Uhr MEZ wird von unserer Clubstation DL0VW in Fallersleben der Deutschland- und der Niedersachsenrundspruch verlesen.

Rundspruch-Frequenzen UKW:
145,550 MHz und das DB0VW Relais: 439,050 MHz – 7,6 MHz shift.

Deutschlandweiter Notfunkrundspruch auf Kurzwelle:

Jeden 1. Freitag im Monat ist auf 3643 +/- MHz ab 16:30 UTC der Notfunkrundspruch des DARC mit anschließendem Bestätigungsverkehr.

73 Alexander, DK5ER
Notfunkreferent H24

4 Gedanken zu „Rundspruch & Notfunk? Gehört zusammen!“

  1. Danke Alex,
    das ist eine gute Möglichkeit für jeden OM, die Bereitschaft der eigenen Funkstation für den Notstrombetrieb regelmäßig nachzuweisen.
    Natürlich sollte auch der Wasserturm mit seinen Einrichtungen notstromversorgt werden. Da durch Akkus wegen der vielen Stromverbraucher nur für kurze Zeit die erforderliche Energie bereitgestellt werden kann, denken wir über zusätzliche Möglichkeiten nach. Beispielsweise bestünde evtl. die Möglichkeit, aus BOS-Beständen einen portablen Notstromdiesel gestellt zu bekommen, der für KatSchutz-Übungen und Ernstfälle aktiviert werden kann. Ich werde an dieser Stelle über den Fortgang dieser Aktivitäten berichten.
    Auch das HamNet soll notstromversorgt werden, damit uns diese schnelle Datenstrecke auch bei Stomausfall für längere Zeit zur Verfügung steht. Für den Knoten Barwedel planen wir deshalb den Einsatz von Akkus, um einen Stromausfall von bis zu 48 h überbrücken zu können. Auf diese Weise wäre eine schnelle Datenverbindung vom Wasserturm zur Berufsfeuerwehr in der Dieselstraße auch bei Stromausfall gewährleistet.
    73,
    Hans, DK1WB

  2. Schöne Idee, um die Aufmerksamkeit auf das Thema Notfunk zu lenken und die Sensibilität unserer Clubmitglieder für mögliche Dringlichkeitssituationen zu erhöhen.

    Im Zusammenhang mit der Netzunabhängigkeit sollte bei den bestätigenden Stationen ggf. auch die mögliche Zeitdauer eines netzunabhängigen Betriebes abgefragt werden.

    Wie gut haben sich die Unterstützer bei Notfunkeinsätzen selbst abgesichert (Notvorräte, Wasser, Heizung etc.)?

    1. Ja, Christian, Notvorräte sind natürlich mindestens genau so wichtig. Auch die Bundesregierung empfiehlt Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Wasser, Wärme, Essen für ein paar Tage sollte möglichst jeder haben.

  3. Kommentar zum DARC Presseartikel Digitalfunk funktioniert nicht: Mobiltelefone für 15 000 Polizisten?
    Wer hat nur solche wahnwitzigen Ideen? Das Geld sollte man unverzüglich in den weiteren Ausbau des BOS Tetra Digitalnetzes stecken, welches ja grundsätzlich funktioniert, nur die Flächendeckung und der Inhause Betrieb, sowie die Notstromversorgung ist erheblich verbesserungswürdig. Also: 1. erhöhung der Senderstandorte, aber nicht nur in Berlin, sondern bundesweit! 2. Verlängerung der Notstromversorgungszeiten.
    Was spricht gegen Handy´s? In der Regel keine Notstromversorgung der Sendemasten. Nur eine geringe, für den normalen Bedarf aber ausreichende Anzahl zu gleicher Zeit geführter Gespräche. Beispiel: Massenkarambolage BAB, jeder noch handlungsfähige Kraftfahrer und deren KFZ Besatzungen wollen sofort nach Hause telefonieren. Es bricht sofort alles zusammen! Es mag seltsam klingen, aber ein zusätzliches Handy kann bei bestimmten Informationserfordernissen und Einsatzlagen trozdem hilfreich sein, aber eben mit den bekannten Nachteilen und nur zusätzlich aber nicht als Ersatz!!
    Reinhard DK7AT

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